Skitour zum Statzerhaus auf den Hundstein 2.117 m
Skitour zum Statzerhaus auf den Hundstein 2.117 m
Startpunkt dieser fantastischen Skitour ist das Skizentrum Hintermoos. Schnall dir deine Skier an und genieße die entspannte Auffahrt mit der Schwarzeckalmbahn und der Gipfelbahn bis zum Langeck auf 1.899 m. Wenn die Bedingungen stimmen, kannst du direkt nach Süden abfahren – halte dich am obersten Teil der Skiroute auf der rechten Seite und der Rückseite des Bergstadls. Nach etwa 300 Metern erreichst du den Sommerweg zur bewirtschafteten Berghütte Statzerhaus (Nur Sommerbetrieb). Hier ist der perfekte Platz, um deine Felle anzulegen und dich für den weiteren Aufstieg bereit zu machen. Der Weg führt dich nun am Gratrücken entlang. Sei vorsichtig, denn ein kleiner Abschnitt erfordert Geschicklichkeit und Umsicht, aber die traumhafte Fotolocation entschädigt für den Aufwand! Jetzt steht der erste steilere Aufschwung auf dem Programm. Hier musst du 2-3 Spitzkehren überwinden. Wenn du möchtest, kannst du auch den rechten Sommerweg wählen, aber sei gewarnt: Oft ist dieser Weg stark eingeschneit und extrem steil. Nach dieser Passage geht es entspannt rechts am Rauchkopf vorbei. Achte auf die großen Schneewächten auf der linken Seite – Sicherheit geht vor! Du hast nun die Schlüsselstelle der Hundstein-Skitour erreicht. Wenn du über eine gute Technik und hochwertiges Material verfügst, kannst du den letzten Aufschwung direkt angehen. Normalerweise kommst du mit 4 Spitzkehren aus, um an der letzten Kehre der Straße anzukommen. Doch sei darauf vorbereitet: Das Gelände kann stark vom Wind ausgeblasen, hart und steil sein. Mach dich bereit für eine herausfordernde, aber lohnenswerte Tour auf den Hundstein! Lass dich von der beeindruckenden Landschaft und dem Adrenalinkick mitreißen!
2,75 km
02:30 h
280 hm
Wegbeschreibung
Der Ausgangspunkt der Tour ist das Skizentrum Hintermoos. Mit der Schwarzeckalmbahn und der Gipfelbahn gehts gemütlich zum Langeck 1899 m. Am besten fährt man den obersten Teil der Skiroute gleich rechts hinter dem Bergstadl Richtung Süden ab. Nach ca. 300 Metern erreicht man den Sommerweg zum Statzerhaus. Hier ist der richtige Platz zum Anlegen der Felle. Alternativ kann man auch links am Bergstadl vorbei direkt den Südrücken des Langeck bis zum Sattel abfahren. Achtung auf die große Wechte links des Grates. Immer schön im Bereich der Zaunpfähle bleiben. Nun gehts am Gratrücken entlang. Eine kurze Passage erfordert etwas Umsicht und Geschicklichkeit (schöner Foto Spot!). Danach folgt der erste steilere Aufschwung welcher direkt mit zwei bis drei Spitzkehren überwunden wird, oder rechts auf dem Sommerweg umgangen werden kann. Dies ist aber nicht immer möglich,weil der Weg teilweise komplett eingeschneit und dann sehr steil ist. Es geht gemütlich rechts am Rauchkopf vorbei. Auch hier sind wieder die großen Wechten links zu beachten. Jetzt kommt die Schlüsselstelle der Tour. Mit guter Gehtechnik und gutem Material kann der letzte Aufschwung direkt angegangen werden. 4 Spitzkehren sollten reichen, um die letzte Kehre der Straße zu erreichen, aber das Gelände ist steil und oft vom Wind ausgeblasen und hart. Etwas einfacher, aber auch nicht ganz leicht, gehts über die Fahrstraße. Falls eine Spur vorhanden ist, kein Problem, ansonsten hilft manchmal nur ein kräftiger Schritt um sich selber eine Spur zu treten. Die abschließenden Meter zum Gipfel sind dann nur mehr ein Genuss. Man sollte unbedingt, gleich am Beginn der enormen Gipfelwechte, einen vorsichtigen Blick in das, für einen Grasberg gewaltige, Kar zum Hundsteinsee werfen. Der Gipfel selbst bietet dann genügend Platz für eine windgeschützte Rast. Das Panorama ist wirklich einmalig. Die Hohen Tauern gleich gegenüber, der Zeller See rechts mit den Kitzbühler Alpen, die Nördlichen Kalkalpen, Kaiser, Leoganger und Loferer Steinberge, Steinernes Meer und Hochkönig, Tennengebirge, Dachstein bis zu den Niederen Tauern. Abfahrtsmöglichkeiten gibt es vom Hundstein unzählige. Die sicherste Variante führt über den Aufstiegsweg zurück bis ca. 200 Meter vor den Anfellplatz. Dann die schönen Osthänge immer etwas rechts haltend bis in den Handlergrund abfahren. Nach einem kleinen Gegenanstieg folgt man der Straße bis zur Eggeralm und weiter der Straße entlang bis zum Bundesportheim in Hintermoos und der Skipiste bis zum Ausgangspunkt. Wie gesagt, die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, aber auch teilweise steil und unübersichtlich.



